Kursinhalte im Detail
Der Kurs ist klar strukturiert und führt schrittweise vom Verständnis von Verweigerungsverhalten hin zu konkreten, alltagstauglichen Strategien.
Woche 1 – Verstehen statt reagieren
- Neuropsychologische Grundlagen von Kooperation bei Autismus
- Warum Verweigerung funktional ist
- Einführung in das Klarheits- und Strukturmodell
- 7-Tage-Beobachtungsprotokoll
Ergebnis: Eltern reagieren weniger impulsiv.
Woche 2 – Ursachen differenzieren
- Reizüberforderung vs. Angst vs. exekutive Blockade vs. Vermeidungsdynamik
- Entscheidungscheckliste
- Analyse realer Alltagssituationen
Ergebnis: Eltern können Situationen funktional einordnen.
Woche 3 – Struktur bei Reizüberforderung
- Übergänge vorbereiten
- Reizreduktion
- Vorhersehbarkeit
- Alltagssituationen (Duschen, Einkaufen, Feiern)
Ergebnis: weniger Eskalationen bei Übergängen.
Woche 4 – Angstbasierte Verweigerung
- Antizipation erkennen
- graduelle Exposition
- Sicherheit ohne Vermeidung
- Toilettensituationen / soziale Unsicherheiten
Ergebnis: Eltern vermeiden unbeabsichtigte Chronifizierung.
Woche 5 – Exekutive Blockade
- Initiationsprobleme
- Aufgabenzerlegung
- Startprotokolle
- Schul- und Hausaufgabensituationen
Ergebnis: Aufgaben werden häufiger begonnen.
Woche 6 – Verweigerung systematisch angehen
- Negative Verstärkung verstehen
- Strukturierte Rückkehr bzw. Wiederannäherung
- Reduktion sekundärer Gewinne
- Klare elterliche Haltung
Ergebnis: weniger Vermeidung und mehr stabile Kooperation.
Woche 7 – Grenzen setzen ohne Eskalation
- Klare Kommunikation
- Konsistente Struktur
- Umgang mit Widerstand
- Elterliche Selbstregulation
Ergebnis: weniger Machtkämpfe.
Woche 8 – Stabilisierung und Rückfallprophylaxe
- Langfristige Routinen
- Rückfallmuster erkennen
- Transfer in neue Situationen
- Individueller Aktionsplan
Ergebnis: nachhaltige Alltagsstruktur.
